|
|
|
|
Ort: Bad Iburg
Bauherr: BGV Osnabrück
Budget: 35 000 €
Jahr: 2006
Leistungen: LP 1-3
Aktuelle Fotos folgen in Kürze !!
Von Seiten der Initiative des Projektes,
dem Schlossbeleuchtungsverein Bad Iburg, wurde nun der Garten- und Landschaftsarchitekt
Uwe Gernemann gebeten, einen
konkreten Vorentwurf zu erarbeiten.
In dem schließlich Vorgelegten sind in erstaunlicher Weise alle Forderungen und Erwartungen
der beteiligten Interessevertreter mit einer modernen Formensprache angewendet
und umgesetzt worden.
Diese mögliche Gestaltung ist zurückhaltend und nicht aufdringlich.
Sie ermöglicht eine individuelle
Nutzung wie auch kleinere Veranstaltungen.
Sie entspricht in ihrer Reaktion auf das bauliche Umfeld der Anlage von 1851 und damit jenem Verhältnis, was wir heute für den historischen Garten interpretieren können.
Sie besitzt eine eigene gestalterische Qualität, und entspräche insofern dem Ort, dem Wilhelm Jänecke 1909 in seiner Dissertation zur Baugeschichte des Schlosses Iburg Vorbildlichkeit für einfache Bauformen und Baugruppen attestierte und schrieb: „Das
Köstliche des Iburger Bildes: Die nicht durch Grübeln ertötete Naivität, welche die Bauten
der verschiedenen Zeiten nebeneinander setzte, ohne sich viel um die endgültige „Lösung“ zu kümmern – diese frische Unbekümmertheit lässt sich heute wohl künstlich nachahmen, aber nicht eigentlich wieder lebendig machen.“
Rainer Schomann (Niedersächsisches Landesamt
für Denkmalpfl ege in Hannover) Vortrag im Rahmen der Tagung: „Hecken, Brunnen,
Wege – Archäologischer Befund und Gestaltungsmaßnahmen im Kostergarten“
|
|
